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11. Rechts an der Wand die Grabplatte des Dechanten Johannes, während dessen
Amtszeit die Kirche gebaut wurde (1336).
12. Links an der Wand die Grabplatte des Dechanten Harthmann von Landsberg
(1339).
13. In der Chormitte ein spätromanisches Taufbecken (um 1300).
14. Der südliche Seitenchor ist durch ein modernes Gitter abgetrennt (1994).
Bis 1841 war auch hier ein lettnerartiger Abschluss. Der Südchor ist die Taufkapelle
dieser Kirche.
14a. Links vor dem Chorgitter die Grabplatte der Mutter des Kanonikers Petrus
Lutern (1492).
15. Im südlichen Seitenschiff an der Südwand ein Altarbild, der so genannte
Passionsaltar. Er stellt auf einem Mittelteil und zwei Flügeln die Leidensgeschichte
Christi dar (um 1700).
16. Daneben im Westen ein Bild aus der Leidensgeschichte. Der Rahmen mit der
Blautönung stört den Gesamteindruck (um 1700).
17. An der Westwand des südlichen Seitenschiffes die Grabplatte des Petrus
Lutern, ein Werk des berühmten Mainzer Bildhauers Hans Backoffen. Petrus Lutern war auch
Propst am St.-Martins-Stift in Oberwesel. Es ist eines der bedeutendsten Bildwerke der
Liebfrauenkirche (1515).
18. Ein Wandbild des hl. Jakobus des Älteren mit der ehemaligen romanischen
Kirche von Santiago de Compostela. Im Mittelalter gab es drei berühmte Wallfahrten: die
Wallfahrt zu den Städten wo Christus gelebt hat, das Hl. Land; zweitens zu den
Apostelgräbern in Rom und die dritte große Wallfahrt zum Grab des hl. Jakobus d. Ä. in
Santiago de Compostela (17. Jh.).
Am Kanzelpfeiler das Martyrium der hl. Ursula und ihrer Gefährtinnen. Im
Hintergrund sieben Kölner Kirchen. (1510).
20. Daneben zur Mitte hin, der Dulder Job. Man beachte den Drohfinger seiner
Frau, er, Job möge doch erkennen, daß er ein Sünder sei (16. Jahrhundert).
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